SMARTe & realistische Ziele oder doch lieber riesige?

Ziele nach den SMART-Kriterien zu formulieren ist ein allseits bekanntes Tool, um Projekte oder anstehende Aufgaben erfolgreich abzuarbeiten. Diese Methode findet besonders im beruflichen Umfeld sehr häufig Anwendung und wird auf jedem Führungskräfte-Seminar als DIE Methode zur Zielerreichung vorgestellt.

Die SMART-Methode hat jedoch Grenzen und hilft dir nicht wirklich über dich hinauszuwachsen. Warum das so ist und wie du deine Ziele für einen echten Wachstumssprung setzt, erklären wir dir in diesem Blogbeitrag.

Was bedeutet SMART?

SMART ist ein Akronym und steht für die Kriterien:

S=spezifisch

M=messbar

A=attraktiv

R=realistisch

T=terminiert

Erfüllt eine Zieldefinition diese Kriterien, dann steht dem Erfolg nichts mehr im Wege! Oder etwa doch?

Vor- und Nachteile der SMART-Methode

SMART formulierte Ziele haben klare Vorteile: Sie machen ein Ziel greifbar und geben eine gute Struktur. Du kannst anhand der Kriterien ganz klar sagen, was sich, wie und bis wann verändern soll. Da du ein realistisches Ziel gesetzt hast, weißt du was zu tun ist und du wirst das Ziel auch mit großer Wahrscheinlichkeit erreichen.

Die Frage ist nur, wo bleibt die Freude, die Begeisterung für das Ziel? WARUM willst du dieses Ziel überhaupt erreichen? Das beantwortet dir die SMART-Methode leider nicht! Und hier liegt der Hase im Pfeffer!

Ziele sind schließlich nicht nur dafür da, um sie zu erreichen. Im Gegenteil, du möchtest etwas für dich Wichtiges verändern oder erreichen und das heißt, dass du damit emotional verbunden bist! Ah, da sind wir auf ein entscheidendes Kriterium gestoßen, nämlich das Gefühl!
Ohne emotionale Anbindung an das Ziel geht es also nicht. Du solltest ein Kribbeln im Bauch spüren und dein Herz sollte vor Freude hüpfen, wenn du voller Vorfreude an das zu erreichende Ziel denkst!

Realistisch oder lieber RIESIG?

Ein weiterer Fallstrick ist das Kriterium „REALISTISCH“! Möchtest du deine Ziele wirklich den äußeren Rahmenbedingungen und Umständen anpassen? Denn nichts anderes ist es, wenn du realistische Ziele setzt. Es geht sogar so weit, dass du dir überhaupt nicht erlaubst „verrückte Ziele“ zu setzen, weil sie schließlich nicht realistisch sind. Das heißt, du bleibst schön auf dem Boden der Tatsachen und gehst auf Nummer sicher und schließt damit alle Möglichkeiten und Chancen von vornherein aus.

„Wer alle seine Ziele erreicht, hat sie wahrscheinlich zu niedrig gewählt.“

Herbert von Karajan

Also lieber nicht REALISTISCHE sondern RIESIGE Ziele formulieren! Dream big! Davon hast du sicher schon gehört und dich vielleicht gefragt, warum denn groß träumen?

Große Ziele, sind meistens (stille) Wünsche und Träume – und dadurch bist du emotional mit ihnen verbunden. Ein entscheidender Vorteil, wie wir oben gelernt haben. Sie geben dir viel mehr Energie als ein „vernünftiges“, sprich realistisches, Ziel!

Außerdem haben große Ziele eine stärkere Strahlkraft, besonders wenn du gemeinsam mit anderen an einem Ziel arbeitest.

Große Ziele oder auch Visionen haben den unschlagbaren Vorteil, dass du sie nicht aus den Augen verlierst. Auch dann nicht, wenn sich kleinere oder größere Hindernisse auf dem Weg zu deinem Ziel befinden. Sie versperren dir nicht den Blick und wirken, gesehen auf das große Ganze, wesentlich kleiner.

Und last but not least: Große Ziele bringen große Ergebnisse! Selbst wenn du sie nicht ganz erreichst, wirst du weit über die realistischen Ziele hinauskommen.

Ziele wirksam setzen für echtes Wachstum

Jetzt liegt es an dir, Ziele mit wirksamen Kriterien zu entwickeln.

  • GEFÜHLE: Dein Ziel sollte aus deinem Inneren kommen, es sollte dich begeistern, beflügeln und inspirieren!
  • RIESIG statt REALISTISCH: Dream big – lass deiner Fantasie freien Lauf. Je größer dein Ziel, desto besser!

Ein wichtiger Hinweis an dieser Stelle: Bei realistischen Zielen hast du eine Idee davon, WIE du das Ziel erreichst. Bei RIESIGEN Zielen, weißt du es vermutlich nicht! Und das ist genau richtig so! Denn wenn du schon weißt, wie der Weg aussieht, dann wird dich das Ziel nicht wirklich motivieren, da es lediglich ein „abarbeiten“ der gesetzten Teilschritte ist. Wenn du (noch) nicht weißt, wie du dein Ziel erreichst, dann bist du wesentlich offener und achtsamer für neue Möglichkeiten und Chancen. Du wirst andere Fragen stellen, neue Ideen entwickeln und einfach etwas ausprobieren, was du als realistische SMART-Zielsetzerin vermutlich nicht in Betracht gezogen hättest.

„Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.“

Laotse

Wie Laotse schon wusste, musst du im ersten Schritt nur das Ziel kennen. Der Weg findet sich dann fast wie von Zauberhand selbst.

Also, trau dich und setz dir verrückte Ziele! Schreibe deine geheimen Wünsche und Träume auf und behalte sie im Blick! Es lohnt sich smile

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