Dieser Post ist Teil der Blogparade “Träumst du noch dein Leben oder lebst du schon deinen Traum” von Lemondays, dem Wechseljahre-Magazin mit garantiertem Frischekick für die Frau ab 40! Eine tolles Thema, da lasse ich mich nicht zwei Mal bitten – mein herzliches “Danke” geht an Gela Löhr, die dieses Thema initiiert hat!

 

Warum sollten wir den Kopf in den Sand stecken, wenn die 40 überschritten ist? Jede Lebensphase hat seinen besonderen Reiz, genauso wie jede Jahreszeit ihren Reiz hat. Jetzt ist deine Zeit, um voll durchzustarten und deine Träume zu verwirklichen, gerade wenn du älter als 40 bist!

Wie sieht es mit deinen Träumen aus?

Hast du all deine Träume in der Vergangenheit verwirklichen können? Dann ist dieser Artikel nicht für dich gedacht, denn dann hast du offensichtlich bereits einen funktionierenden Prozess etabliert! Aber wenn du nicht so erfolgreich warst und ein paar deiner Träume noch offen sind, dann möchte ich dir in diesem Artikel ein paar Tipps geben, wie die Traumrealisierung vielleicht doch noch funktionieren kann. Legen wir los!

 

Wenn du beginnst, deinen Traum zu verwirklichen, startest du häufig mit viel Elan und großer Vorfreude. Jeden Tag arbeitest du daran, das große Ziel zu erreichen, machst Pläne und recherchierst, wie es gehen könnte. Ein guter Plan ist schließlich das A und O! Doch schon nach wenigen Tagen flaut der Elan wieder ab. Und dann machst du nur noch jeden zweiten Tag etwas. Oder jeden dritten. Und nur wenig später legst du deinen Traum wieder ad acta. Hat halt nicht sollen sein. Du hast ja alles probiert, aber es hat einfach nicht geklappt. Und überhaupt war der Traum vielleicht auch zu groß – war ja klar, dass das nicht gut geht. Erkennst du dich wieder?

Träume im Papierkorb
Ist das wirklich wahr, dass der Traum zu groß war? Dass es bei allen anderen klappen kann, bei dir aber nicht? Es gibt genug Beispiele von Menschen, die es geschafft haben, ihre Träume zu verwirklichen. Hatten die immer nur Glück und waren zufällig zur rechten Zeit am rechten Ort? Oder hatten sie gar Beziehungen oder reiche Eltern? Einige der Traumverwirklicher hatten das wahrscheinlich. Aber alle? Das glaube ich nicht. Ich glaube viel eher, dass diese Traumverwirklicher ihre Träume mutig und mit viel Ausdauer verfolgt haben. Sie sind dran geblieben, haben sich nicht von Rückschlägen beeindrucken lassen und haben immer weiter gemacht. Sie haben ihren Kurs korrigiert, wenn er nicht mehr passte, statt einfach aufzugeben. Aber gerade das ist nicht immer einfach, dafür ist es erforderlich seine Ängste und seine Gedanken sehr gut im Griff zu haben. Und genau das wollen wir uns jetzt etwas genauer ansehen.

Liebe deine Ängste

Träume zu verwirklichen erfordert Mut. Neue Wege wollen beschritten , neue Dinge ausprobiert werden.  Du bewegst dich ständig auf unbekanntem Terrain und musst Veränderungen in deinem Leben anstoßen und annehmen.  Am Ende des Weges wartet zwar die große Belohnung, aber zunächst einmal muss die Komfortzone verlassen werden und ein völlig neuer Weg beschritten werden. Der Weg ist steinig und mühsam, du musst ganz genau hinsehen, dass du nicht ins Stolpern kommst. Es geht dir nicht locker von der Hand, sondern kostet wirklich Anstrengung.

 

Während dich deine Begeisterung für das Thema in den ersten Tagen noch absolut mitreißt, kommen nach und nach deine Ängste durch.

  • Was, wenn es nicht funktioniert?
  • Was werden die anderen sagen?
  • Was, wenn ich mich blamiere?
  • Was, wenn ich dann pleite bin?
  • Was, wenn ich meinen Partner verliere?
  • Was, wenn ich dann nichts mehr habe?
  • Was, wenn ich meinen Job verliere?
Von Tag zu Tag steigern sich die Ängste, bis es dir plötzlich viel zu riskant ist, deinen Träumen zu folgen. Da bleibst du doch lieber in deiner Komfortzone, bei den Dingen die du kannst und kennst. Und überhaupt – so schlecht ist dein jetziges Leben nun wieder auch nicht.

Solche ängstlichen Gedankengänge sind ein Mittel deines Gehirns, dich vor Gefahren zu schützen. Für das Gehirn sind nämlich jegliche Veränderungen in deinem Leben eine Gefahr, denn ihr – dein Gehirn und du – hattet ja bisher alles im Griff, alles lief gut, ihr wart sicher – warum sollte sich daran etwas ändern? Das Problem ist allerdings, dass du viele Veränderungen benötigst, wenn du deine großen Träume verwirklichen möchtest. Also musst du dich vielen Gefahren aussetzen,  so denkt zumindest dein Gehirn. Und um das zu verhindern, schickt es dir Ängste. Zweifel. Einfach schlechte Gedanken und natürlich Aufforderungen, doch beim Bewährten zu bleiben.

 

Ängste sind unangenehme Gefühle, die möchtest du natürlich gern vermeiden. Daher ist die Verlockung sehr groß, einfach aufzugeben, denn dann verschwinden auch die Ängste wieder. Du bleibst da, wo du bist, und dein Traum bleibt halt ein Traum. Leider bekommen wir so nie heraus, ob es nicht vielleicht doch geklappt hätte und ob wir unser Traumleben nicht doch hätten leben können.

Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen.

Walt Disney

Was kannst du tun, damit die Ängste dich nicht vom Erreichen deines Traumes abhalten?

Während du daran arbeitest, deine Träume zu verwirklichen, solltest du besonders aufmerksam deine Gefühle beobachten. Welche Gefühle zeigen sich? Sind Ängste und Zweifel dabei?

Wenn du Angst spürst, verdränge oder unterdrücke sie nicht, nimm sie in deinem Körper wahr. Wenn wir Gefühle unterdrücken, kostet uns das viel Energie und irgendwann explodieren sie dann doch – mit  sehr viel schlimmeren Auswirkungen als wenn wir sie gleich akzeptiert hätten. Also lasse deine Angst zu und beobachte sie. Schließe deine Augen und spüre hin. Wo genau spürst du sie? Engt sie deine Brust ein? Fühlst du sie vielleicht im Magen? Oder auf den Schultern? Ist sie warm oder kalt? Versuche so viel wie möglich wahrzunehmen und lasse sie einfach zu. Atme ein paar Mal tief ein und aus. Und dann lasse das Gefühl einfach los.
Wenn du noch etwas tiefer gehen möchtest frage dich anschließend, was du direkt vor Aufkommen der Angst gedacht hast. Denn unsere Gefühle werden von unseren Gedanken erzeugt! Wenn du also Angst hast, musst du zuvor einen Gedanken gehabt haben, der dir Angst gemacht hat. Wenn du den Gedanken gefunden hast, drehe den Gedanken um und forme einen positiven, mutmachenden Gedanken. Und diesen neuen Gedanken übst du in der nächsten Zeit ganz bewusst immer wieder. So lange, bis er den negativen Gedanken verdrängt hat. Du ersetzt also deinen negativen, nicht hilfreichen Gedanken durch einen positiven, motivierenden Gedanken.
Lasse dich durch die Ängste nicht zurückhalten! Sehe sie stattdessen als Zeichen an, dass du auf dem richtigen Weg bist. Denn du brauchst Veränderungen, um deinen Traum zu erreichen. Und wenn dein Gehirn dich mit Ängsten vor diesen Veränderungen warnt, ist alles in Ordnung 🙂

Deine Gedanken und alte Gedankenmuster

Während wir uns als kleine Kinder noch relativ unbelastet und unbedarft in der Welt bewegen und unsere eigenen Gedanken haben, nehmen wir im Laufe der Jahre immer mehr Regeln, Sprichwörter und gesellschaftliche Besonderheiten als feststehende Fakten in unser Gehirn auf.

Als Kind wurde dir vielleicht häufiger gesagt:

 

  • Lass mich das machen, du kannst das nicht.
  • Du machst aber auch immer alles falsch!
  • Du bist so ungeschickt, ein richtiges Trampel!
  • Das schaffst du doch sowieso nicht!
  • Als Mädchen musst du keine Mathe können, das ist etwas für Jungs.

Regeln wurden dir auch gleich mit auf den Weg gegeben:
 

  • Das macht man nicht!
  • Eigenlob stinkt!
  • Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
Und je häufiger du solche Sätze hörst, umso eher brennen sie sich als Wahrheit in dein Unterbewusstsein ein. Und was machen nun die Sätze, die es sich seit deiner Kindheit in deinem Unterbewusstsein bequem gemacht haben? Sie steuern dein Verhalten automatisch! Sie sind deine Wahrheit! Immer wieder poppen diese Gedanken als innerer Kritiker getarnt auf – und du akzeptierst sie als Fakten. Jedes Mal, wenn dir etwas nicht gelingt, denkst du wieder “ach, stimmt ja. Ich schaffe das einfach nicht. ” Und wieder wurde dein altes Gedankenmuster gestärkt und hat dich noch mehr im Griff. Es wird Zeit, dass du diesen Automatismus bewusst unterbrichst!

„Was dich ausmacht, sind deine Gedanken und Muster. Du kannst sie jederzeit verändern. Du musst dich nur  dazu entscheiden.“

Visual Statements

Dein ganzes Leben lang haben diese alten, unbewussten und automatisierten Gedanken gesteuert, welche Ergebnisse du bekommst. Möchtest du jetzt andere Ergebnisse bekommen und deinen Traum verwirklichen, musst du diese Gedanken stoppen und durch hilfreiche, bewusste Gedanken ersetzen. Wenn du bewusst deine Gedanken beobachtest, werden dir viele solcher limitierenden Gedankenmuster auffallen. Schreibe sie am besten alle auf und überprüfe, ob sie hilfreich für dich sind. Sind sie das? Dann dürfen sie bleiben. Sind sie das nicht, werden sie durch neue, hilfreiche Gedanken ersetzt.
Beispiel gefällig?
Alter, schädlicher Satz: “Ich schaffe das sowieso nicht, ich bin nicht gut genug.
Neuer, hilfreicher Satz: “Ich schaffe alles, was ich will. Ich bin genug.

Und dann geht es ans Üben, anfangs müssen diese neuen Gedanken noch mit Willenskraft geübt werden, denn sie gehen dir noch nicht leicht von der Hand. Ich schreibe sie mir gern auf Karteikarten und gehe sie mehrmals am Tag durch, spüre jedes Mal hinein in diese wunderbare Kraft und Energie dieser neuen Sätze.

 

Du kannst sie auch auf ein PostIt schreiben und an den Spiegel kleben oder du nimmst ihn als Affirmation auf und hörst ihn in einer Endlosschleife beim Spazierengehen – es gibt unzählige Möglichkeiten, deinen Traumsatz zu üben.

 

Wenn du ihn häufig wiederholst, brennt sich dieser neue Gedanke in dein Unterbewusstsein ein und ist deine neue Wahrheit! Und jetzt bekommst du auch andere Ergebnisse und kannst endlich deine Träume verwirklichen.

 

Möchtest du noch mehr über das Thema “Träume” lesen? Dann findest du hier die Artikel der anderen Blogparaden-Teilnehmerinnen:

Claudia Münster: Lebensträume – Freiheit über Erfolg

Irene Fellner: Möchtest du deine eigenen Träume leben oder bist du zufrieden damit, das Leben zu führen, das andere für dich bestimmen?

Ursula Gaisa: Träumst du noch oder lebst du schon?

Heike Metzmeier-Specht: Was ist es, was du wirklich willst?

Iris Wangermann: Ich bin zu alt um neu durchzustarten. Ein S****-Argument, um deinen Träumen nicht zu folgen

Dr. Heike Franz: Raumschiff Wechseljahre – die aufregende Reise zu unseren Träumen

Verena Schmalz: Mein Leben muss nur mir gefallen

Clara Wildenrath: Lebst du das Leben, das du leben willst?

Inge Schumacher: Tun, was du liebst: Ein Traum?

Anja Legero: Jetzt erst recht!

Ann-Katrin Kossendey-Koch: Podcastfolge: Träume

Sandra Weber: Träumst du noch oder lebst du schon?

Korina Dielschnieder: Ich habe keinen Traum

Petra Orzech: Lebst du deinen Traum? (Podcast)

Hildegard Aman-Habacht: Dieses Abenteuer bin ICH!

Alexandra Cordes-Guth: Lebensträume – so kannst du sie verwirklichen

Sabine Scholze: Wo sind meine Träume hin und wie finde ich sie wieder? Und: 8 Gründe, aus denen ich Träume und Visionen für extrem überbewertet halte

Birte Peters: Dein Traumleben? Ist wahrscheinlich unter all dem Kram versteckt!

Alexandra Loos: I have a dream

Maria Klitz: Mama hat Brustkrebs – 2 Jahre nach meiner Diagnose

Manuela Bletzer: Traum – Glück – Zufall – Wirklichkeit

Andrea Kuschan: Was ist (D)ein Traumleben?

Christine – Frau vom Main: Warum das Leben ein Traum ist. IMMER!

Doro Staub: Träume, damit sich dein Traum verwirklichen kann

Anna Breitenöder: Lebenstraum geplatzt – und die Puzzleteile fielen ineinander

Yvonne Partes: Wie eine Frage unser komplettes Leben verändert hat

Kirsten Frangenberg: Gibt es eine Norm für Träume?

Nicole Isermann: Mein Traum vom Leben: Achtsam. Selbst-Bewusst. Authentisch.

Beatrice Krammer: Der Traum, sein eigener Chef zu werden -Nebenberuf als Chance?

Susanne Öhlschläger: Träume – Visionen – Leben

Anna-Maria Breil: Träume sind zum Leben da – mein Lebenstraum

Sylvana Kuhl: Der Hof Rabenstein – Vom Kindertraum zur Wirklichkeit 

Kerstin Orstendorp: Mit Seelenpower Lebensträume verwirklichen

Nicole Borho: Wie ich meinen Lebenssinn und meinen Lebenstraum fand

Anette Schade: Von Träumen und deren Verwirklichung

 Monika Neuwinger: Träumst du noch – oder lebst du schon?

Silvia Berft: Abnehmen – Träume sind nicht immer Schäume